Was schadet dem Immunsystem?

Die für das immunsystem schädlichen Faktoren sind relativ leicht aufgezählt: Kälte, vor allem kalte und feuchte Wohnungen, Zugluft, Abfälle in Nähe von Bewohnungen mit dem entsprechenden Getier, verseuchtes Trinkwasser, Mangelernährung, dauerhaft überfordernde körperliche Arbeit, vergiftete Luft, giftige Materialien, Gifte im Trinkwasser, Wassermangel, Bewegungsmangel, Sex gegen Bezahlung.

Dazu kommen die damit verbundenen psychischen Faktoren: Stress, Angst, Hilflosigkeit, Depression, Hoffnungslosigkeit, Selbstvorwürfe, Unfreiheit, Gewalt und Vergewaltigungen, sexueller Missbrauch und einiges mehr.

Je nach Gesellschaft und Lebenssituation kommen die Faktoren unterschiedlich zum Tragen.

Leider müssen an dieser Stelle nebenwirkungsbehaftete Medikamente genannt werden, u. a. z. B. Fieber unterdrückende Mittel, vorschnell gegebene Antibiotika, Cortison sowie Immunsupressiva und Virostatika. Diese Problematik kommt insbesondere bei der Behandlung von Erkrankungen des Immunsystems und chronischen Erkrankungen zum Tragen. Wenn es um Überlebenssituationen bspw. nach Unfällen geht, ist die Abwägung eine andere.

Wikipedia- Immunsuppressiva.pdf
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Wenn ich mich unter unseren heutigen Bedingungen in Deutschland frage, was schadet unserem Immunsystem am meisten, ist meine erste Antwort "Kälte", hier zunächst einmal als physische Kälte zu verstehen. Nicht umsonst wird dann von einer "Erkältung" gesprochen.

Aber es kann auch erlebte psychische Kälte, der nichts entgegen gesetzt wird, zu einer Erkältung führen.

In unserer heutigen Gesellschaft in Europa ist die Gefahr, die Wohnung nicht gut heizen zu können oder sonst irgendwie Kälte ungeschützt ausgesetzt zu sein, relativ gering. Es ist heute mehr Unwissenheit und das Gefühl von "Das macht mir doch nichts aus", sodass ich sehr gut verstehen kann, dass nach Parties - sei es im Freien vor dem Brandenburger Tor als Silvester-Party oder in Discos mit Schwitzen und dann nach draußen gehen, sich viele Menschen "erkälten". Alkohol ist da natürlich im Spiel, was unsere Empfindung für Kälte außer Kraft setzt, Drogen aller Art, die das auch machen, eine hitzige Art der Begeisterung wie im Fußball-Stadion  etc. Das Gefühl für die eigenen Grenzen geht verloren. Den Wunsch nach "Entgrenzung" kann ich gut verstehen, jedoch wird diese Entgrenzung auf eine billige, sich und andere schädigende Weise gesucht, um nicht zu sagen "gekauft". Riesige Industrien hängen daran und machen dies möglich.

Weitere menschliche Fehler

 

Für die großen Seuchen Pest und Cholera waren schwerwiegende Hygiene-Fehler der Hintergrund. Daraus wurden gesellschaftlich grundlegende Konsequenzen gezogen.

 

Die Pest lehrte, dass Abfälle geordnet entsorgt werden müssen. Damit finden Ratten, deren Flöhe die Krankheit übertragen, keine Nahrung mehr in den menschlichen Siedlungen. Dadurch kommen Menschen mit Rattenflöhen und deren Erregern der Yersinien-Pest nicht mehr in Berührung.

Leider konnte ich, als ich in Asien eine Akupunktur-Ausbildung über mehrere Wochen absolvierte, sehen, dass der Umgang mit Abfällen dort sehr schlecht organisiert ist. Das ist sicher eine Gefahrenquelle, genauso wie in anderen armen Ländern auch.

Der schwerwiegende Hintergrund für den Ausbruch der Cholera war die Verseuchung des Trinkwassers. Trinkwasser und Abwasser waren nicht sauber getrennt.

Das Abwasser wurde nicht in einer geschlossenen Kanalisation abgeführt und konnte Trinkwasser verseuchen.

Auch hieraus wurden gesellschaftlich Konsequenzen gezogen und eine geordnete Kanalisation eingeführt. Kläranlagen sind eine weitere jüngere Maßnahme.

Aber es gibt noch Länder, die ihr Abwasser ungefiltert ins Meer lassen. In Spanien habe ich vor Jahren das selbst leider noch kennengelernt.

Es ist auch in Deutschland erst je nach Gegend 15-20 Jahre her, dass Sickergruben in entlegenen Gegenden verboten sind und nur noch eine geschlossene Grube, die entleert werden muss, zulässig ist.

 

Diese Missstände müssen weltweit grundlegend verbessert werden, sonst werden wir alle daran erkranken. Das ist Basic und Fakt. Keine Impfkampagne wird an dieser Aufgabe etwas ändern. Der Bevölkerung das Heil durch Impfungen zu versprechen, ist naiv und nutzt die Naivität der Menschen aus.

Das Geld, das in Impfungen investiert wird, müsste in Abfallentsorgung, Trinkwasserreinigung und Abwasserentsorgung investiert werden und weitere der oben genannten Faktoren. Dann hätte es den maximalen Nutzen, jedoch weniger Prestige für Industrie und Politik.

Pest ist heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine meldepflichtige Krankheit, also nicht ausgerottet. Die Impfung, die es zwar gibt, wird nur Risikogruppen empfohlen, da sie schwere Nebenwirkungen haben kann. In anderen Ländern kommt die Krankheit noch relativ häufig vor. Es gibt zwar Antibiotika, jedoch entwickeln die Erreger zunehmend Resistenzen.

Ein weiterer Gesichtspunkt: Womöglich lehrt uns die Corona-Pandemie, dass Reisen heute zu einem Risiko-Faktor für unsere Gesellschaft geworden ist, der nicht unterschätzt werden darf.

Der Beitrag von Wikipedia über "Viren" listet eine Übersicht über die bekannten Viren auf, die in Familien, Gattungen und Unterarten eingeteilt werden. Nach der 50. Erkrankung habe ich aufgehört zu zählen. Wahrscheinlich sind es weltweit 100-150 unterschiedliche Erkrankungen, die durch Viren ausgelöst werden. Sie sind oft regional begrenzt wie Everglades-Fieber, Mayaro-Fieber, Mucambo-Fieber, Ross-River-Fieber und viele mehr. Aber was, wenn diese hier unbekannte Viren durch Reisende eingeschleppt werden und sich hier verbreiten? Früher war Reisen so verlangsamt, dass die betroffenen Personen sich in den dortigen Krankenhäusern auskurieren mussten und nicht so rasch nach Hause kamen. Heute kann sich jemand infizieren, zunächst symptomlos sein, zurückfliegen und hier bricht die Krankheit erst aus. Die Person bringt die Infektion also in voller Schwere mit. Unser Immunsystem hätte dem vermutlich zunächst nicht viel entgegenzusetzen.

Wir können nicht hoffen, dass jedes Mal eine Impfung entwickelt werden kann. Falls das überhaupt möglich sein sollte, wäre unser Immunsystem mit diesen vielen Impfungen ebenfalls völlig überfordert.

Wie ich schon sagte, können wir nicht auf Sicherheit durch Impfungen setzen.

Immunsystem-Stärkung ist grundlegend wichtig, jedoch muss gesellschaftlich diskutiert werden, was wir tun können, damit Fernreisen nicht zu einem Risiko unserer Gesellschaft werden.

Tuberkulose, diese schwere Lungenkrankheit, wird vor allem ausgelöst durch Wohnen in feuchten Räumen mit wenig Sonne, dazu einseitige Ernährung bzw. Mangelernährung. Dies sind also weitere Risiko-Faktoren. Hier spielt Armut eine große Rolle.

Jedoch konnten auch wohlhabende Personen in früheren Zeiten betroffen sein. Auch deren Häuser waren nicht wirklich warm - schauen Sie sich mal ein Schloss unter diesem Gesichtspunkt an. Da war es in einem Allgäuer Bauernhaus wesentlich gemütlicher. Fahrten in Pferdekutschen waren eine zugige Sache, reiten natürlich auch. Reisen wurde erst allmählich durch die Eisenbahn mit geschlossenen Wagen und durch das Auto angenehmer. Entsprechend war die Kindersterblichkeit auch bei Wohlhabenden hoch, bei der armen Bevölkerung natürlich umso mehr.

Tuberkulose ist folglich immer noch ein großes Risiko in armen Ländern, weltweit gibt es jährlich Millionen Tote durch diese Krankheit. Antibiotika greifen nicht mehr wirklich, seit der Erreger Mycobacterium tuberculosis Resistenzen entwickelt hat.

Für mich ist jedoch insbesondere logisch, dass, solange sich die Lebensbedingungen nicht ändern, kein irgendwie geartetes Arzneimittel eine Krankheit wirklich "besiegen" kann. Diese Vorstellung kommt aus dem Militär und wird leider nur zu häufig auf die Medizin übertragen. Auch dazu werde ich an anderer Stelle ausführlicher sein.

Ein weiterer Punkt ist Stress in Form von Leistungsdruck, Erfolgsdruck, materiellem Druck, u.v.m. Dadurch wird das Gefühl für die eigenen Grenzen herabgesetzt.  Wir überlasten uns total. Unser Körper kann sich nicht mehr genügend um seine Entgiftung, Immunabwehr und Regeneration kümmern.

Eine Erkrankung welcher Art auch immer, ist vorprogrammiert.

Ein wichtiger Punkt betrifft Vergiftungen aller Art als Hintergründe für Erkrankungen, die oft fälschlicherweise einem Virus zugeschrieben werden.

Darüber kann ich viele Details und auch verblüffende Erkenntnisse aus meiner Praxis berichten.

Wer denkt bei Daimler-Arbeitern an Vergiftung?

Hier zwei Beispiele: ein Hüne von Mann kam zu mir in Behandlung wegen ständiger Bronchitiden seit einiger Zeit. Er war davor nie krank. Die Erklärung war: er arbeitete in der Elektrik der Fahrzeuge nach der Endlackierung und musste dafür praktisch in die frisch lackierte Karosserie kriechen ... das machte er ungefähr zwei Jahre, dann kamen die Erkrankungen ... Antibioticas halfen nicht und schwächten ihn zusätzlich ... Die Lösung war Entgiftung, Stärkung des Immunsystems aber auch die Empfehlung, darüber nachzudenken, den Arbeitsplatz zu wechseln, sich innerhalb Daimler versetzen zu lassen. Als er sich verabschiedete, war er wieder stabil. Wie die Geschichte wohl weiterging? Das entzieht sich meiner Kenntnis ...

Das zweite Beispiel: eine Frau, die in der Leder-Konfektion von Daimler arbeitet. Leder sind leider so, wie sie gegerbt und gefärbt in großen Mengen hereinkommen, hochgradig giftig. Durch mein Nachfragen stellte sich heraus, dass viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Abteilung u.a. an Krebs erkrankt sind. Sie selbst klagte über ständigen Schwindel und Schwäche, das Gefühl, zusammenzufallen, als ob der Körper zusammensackt und starke Unterleibsblutungen, die durch eine Hormonspirale eingedämmt wurden. Darüber hinaus sollte eine Gebärmutterentfernung die Lösung bringen. Vorherige Behandlungen hatten ansonsten keinen Erfolg gebracht. Nach der Entfernung des Blinddarms, der bösartige Veränderungen zeigte, ging es ihr schlechter.

Auch hier ging es um Entgiftung. Der Blinddarm gehört zum lymphatischen System. Dieses war also vollkommen überlastet;  dann aber auch um Halswirbel- und Lendenwirbel-Probleme durch die ständige gebeugte Haltung über den Schneidetischen.

Schon nach relativ kurzer Zeit geht es ihr deutlich besser.

Eine Unterleibs-OP hätte vermutlich keine Besserung bewirkt. Diese wurde von der Klinik nun wegen der Corona-Situation abgesagt, sodass die Patientin jetzt Bedenkzeit hat, ob sie wirklich diesen Eingriff machen lassen möchte.

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für Coaching auch längere Termine planbar

Kosten Behandlung

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Kinder ab dem 2. Termin i.d.R. 60 € (ca. 1/2 Std.)

Die Hochpotenzmischung ist im Preis enthalten.

I.d.R. 1 Termin / Monat.
Bei Kindern meist nur 2-3 Termine insges. nötig.

Bei Privatvers. oder Beihilfe sind die Behandlungskosten erstattungsfähig.

 

Erfolgs-Coaching zur beruflichen Leistungsoptimierung
120 € / Termin (ca. 1 Std.)

 

Firmenberatung (Kommunikations-beratung, Konflikt-management, Weiterentwicklung des persönlichen Führungsstils, Firmenentwicklung etc.) Tagessätze nach Absprache

Meine Veröffentlichung im "Journal für Komplexmittel-Homöopathie" 2017: "Regenaplexe und homöopathische Einzelmittel in Hochpotenz– eine starke Kombination"

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zur Linderung oder Heilung körperlicher und seelischer Belastungen. Diesen Weg mit meinen Patienten zu gehen, liegt mir zutiefst am Herzen.

Ute Wöhlert

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